Wandern und Reisen

Gletscherkurs

Die letzten fünf Tage habe ich auf einem Gletscherkurs des Alpenvereins auf dem Taschachhaus im Pitztal verbracht. Ich habe auch Fotos während dem Kurs gemacht. Da darauf jedoch Personen zu sehen sind, von denen ich nicht weiß, ob sie damit einverstanden sind, wenn ihr Bild im Internet erscheint, werde ich hier nur ein paar Landschaftsaufnahmen zeigen.

Zunächst vom Aufstieg zur Hütte am Samstag:

 Taschachtal

Brücke über die Taschach

Am Sonntag haben wir dann auf dem Taschachferner Gehen auf dem Eis und Spaltenbergung geübt. Ein paar Impressionen vom Gletscher:

Am Taschachferner

Taschachhaus

Ein Blick am Morgen aus unserem Lager-Fenster auf den Taschachferner:

Taschachferner

Am Montag hat der Rest des Kurses die Wildspitze bestiegen. Da ich es mir konditionell nicht zugetraut habe mit den Jungs Schritt zu halten habe ich mir allein einen eisfreien 3000er, den Wurmtaler Kopf (3228m), vorgenommen.

 Zunächst ein Rückblick auf die Hütte mit Gletscher im Hintergrund:

Taschachhaus

Etwas oberhalb hatte ich dann erstmals Sicht auf die Wildspitze:

Wildspitze

Unterwegs begegnete ich einigen Schafen, unter anderem diesem besonders kuscheligen Exemplar:

Schaf

Der Weg führte dann vorbei an einem kleinen See:

Eiskastenspitze

Im Rücken immer das eindrucksvolle Panorama mit Wildspitze:

Wildspitze

Über Schotterhänge ging es dann hinauf zum Grat. Der Gipfel ist allerdings immer noch in weiter Ferne:

Wurmtaler Kopf

Endlich oben bietet sich dann aber ein wunderbare Aussicht:

Wildspitze

Auf Wildspitze:

Wildspitze

Similaun:

Similaun

und Hohe Geige:

 Pitztal

Hier noch mal ein Rückblick auf den Gipfel:

Wurmtaler Kopf

Und entlang dem Grat nach unten:

Gipfelgrat vom Wurmtaler Kopf

Am Dienstag folgten dann noch einmal Spaltenbergungs-Übungen auf dem Gletscher. Mittwoch dann nur noch Abstieg und Heimfahrt.

Insgesamt waren es sehr anstrengende aber auch sehr schöne Tage. Ob ich mich mit Gletschern wirklich anfreunden werde, wird sich aber erst in Zukunft zeigen...

Letzte Zypern-Bilder

Seit heute Nacht bin ich nun wieder daheim. Aber ein paar letzte Bilder aus Zypern kann ich noch zeigen.

Am Sonntag war ich zum Abschluss noch auf dem Ledra Observatory, einem Aussichtsraum im elften Stock des Shacolas Tower. Hier noch ein paar Fotos von der Aussicht nach allen Richtungen (Verzeihung bitte für die Spiegelungen - man kam nicht nah genug an die Fenster um sie rauszukriegen...):

 Osten

Osten

Sophienkathedrale

Büyük Han

Westen

Neubauten

Ledra

Und ein Bild vom Rückflug habe ich auch noch (wenn man schon den Berg Athos so toll überfliegt...):

Berg Athos

Nord-Nikosia

Heute habe ich mich mal über die Grenze gewagt, und den Norden der Altstadt von Nikosia besichtigt.

Nur ein paar hundert Meter vom Südteil entfernt, befindet man sich plötzlich in einer ganz anderen Welt. - Aber seht selbst:

Arab-Achmed-Moschee

Gasse

Diese Ruinen stammen von einer Karawanserei aus osmanischer Zeit. Leider ist das Gebäude 2009 eingestürzt und wartet nun auf Geld für eine Renovierung:

Kumardilar Han

Wie es danach aussehen könnte sieht man ein paar Meter weiter an einer zweiten, größeren Karawanserei. Richtig schön orientalisch...

 Büyük Han

Büyük Han

Die ehemalige Sophienkathedrale war die Krönungskirche der fränkischen Könige. Von den Osmanen wurde sie dann in eine Moschee umgewandelt. Ich fand vor allem im Inneren den Kontrast zwischen gotischem Baustil und islamischer Innenausstattung sehr interessant.

Sophienkathedrale / Selimiye-Moschee

Sophienkathedrale / Selimiye-Moschee

Hinter der Sophienkathedrale / Selimiye-Moschee

Die nebenanliegende ehemalige byzantinische Kirche wurde in den letzten Jahren aufwändig restauriert und in einen Veranstalungssaal umgewandelt.

Bedesten

Bedesten

Ach ja, und eine Tierbegegnung, die ich euch nicht vorenthalten will, hatte ich auch noch:

Echse

Neue Bilder

Am Sonntag habe ich mich ein wenig auf dem neuen Campus der University of Cyprus umgeschaut. Bis vor wenigen Jahren war hier noch alles militärisches Sperrgebiet, jetzt zieht die Universität langsam, Fakultät für Fakultät dorthin (Die Ingenieure sind natürlich noch nicht dort draußen, - das würde mir die tägliche Busfahrt ersparen).

Architektonisch finde ich es sehr schön. Ich sehe nur ein Problem darin, dass es so weit weg von der Innenstadt liegt, Erinnert mich ein wenig an Garching bei München.

 Zuerst ein paar Bilder vom Studentenwohnheim, wo ich meinen Aufenthalt hier über wohne:

Wohnheim

Wohnheim

Wohnheim

Und auf der anderen Seite der Straße liegt dann der Uni-Campus:

 Auf dem Campus

Auf dem Campus

Auf dem Campus

Auf dem Campus

Auf dem Campus

Warum es keinen Monats-Rückblick für Juni gibt (Teil 2)

Kaum aus Korea zurück habe ich dann schon wieder das Flugzeug bestiegen, um nach Zypern zu fliegen, wo ich einen fünfwöchigen Forschungsaufenthalt verbringe.

Die erste Woche ist nun fast rum und am Wochenende hatte ich nun Gelegenheit, mir Nikosia ein wenig genauer anzuschauen (nur ein wenig, denn die Hitze treibt einen schnell ins nächste Café oder zurück nach Hause...). Hier ein paar Impressionen:

Faneromini Kirche

 Gasse

Famagusta Tor

Katze

Erzbischöflicher Palast

Herrenhaus des Kornesios

Patriarchou Grigoriou

Omeriye Moschee

Omeriye Hamam

Warum es keinen Monats-Rückblick für Juni gibt (Teil 1)

Ich hatte in den letzten Wochen einfach zu viel um die Ohren, um einen Rückblick für den Juni zu schreiben. Schuld daran sind unter anderem zwei Dienstreisen.

Die erste führte mich in der letzten Juni-Woche auf eine Konferenz nach Seoul in Südkorea.

Die meiste Zeit habe ich dort im Konferenz-Hotel verbracht. Aber auf der Konferenz-Tour am letzten Tag hatte ich dann Gelegenheit, doch noch ein bißchen was zu sehen.

Altes, in Form des Kaiserpalastes:

Palast

Palast

Palast

Palast

Palast

Palast

Und neues, in Form der hypermodernen Zukunftsstadt Incheon (im ersten Bild ein Modell):

Stadtmodell

Incheon

Was ich gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen und ich glaube, ich würde gerne noch einmal privat nach Korea zurückkehren.

Hinterer Tajakopf

Die Vorhersage für Sonntag sa nicht wesentlich besser aus als die für Samstag, aber da uns am Samstag die Gewitter verschont hatten, wagten wir uns doch ins Gebirge.

Ziel war diesmal der Hintere Tajakopf (2408m) in der Mieminger Kette. Nach frühem Aufstehen sind wir gegen halb acht am Parkplatz an der Talstation der Ehrwalder-Alm-Bahn. Von hier aus haben wir mehrere Möglichkeiten. Wir entscheiden uns für den Immensteig um auf das Hochplateau zu kommen.

Zunächst geht der Weg noch recht eben über bunt blühende Wiesen und durch den Wald. Vor uns ragt aber schon die steile Felswand auf. Wo ist da ein Weg?

Letzterer findet sich dann: Zunächst kommen nun ein paar drahtseilversicherte Kraxelstellen, dann geht es in kleinen Serpentinen weiter hinauf zur Kante.

Immensteig

 Ein Rückblick ins Tal auf Ehrwald und Lermoos mit Daniel und Grubigstein:

Daniel und Gartner Wand

Und hinüber zur etwas drohend aufragenden Wettersteinwand:

Wetterstein

Oberhlab der Kante erreichen wir eine Hochebene. Hier kreuzen wir den Forstweg, der von der Ehrwalder Alm direkt zur Coburger Hütte führt. Hinter einer Wiese voller Blumen stehen Igelkopf und die beiden Tajaköpfe vor uns.

Igelkopf

Vorderer Tajakopf

Ein Blick auf die andere Talseite zeigt uns, wie hoch wir schon gekommen sind:

Zugspitze

Nach Osten aufgereiht liegt die ganze Wettersteinkette:

Wetterstein

Hinter der Wiese führt der Weg nun weiter nach oben. Zunächst durch Lärchen und Latschen, dann über ein ausgedehntes Kar.

Enzianwiese

Zwischen dem Schutter weiter oben haben sich noch letzte Schneefelder gehalten, die wir queren müssen. Vorbei an einem kleinen See nähern wir uns so dem Talabschluss, dem Tajatörl.

Tajatörl

Um die Querung eines Schneefelds im steilen Hang zu vermeiden, steigen wir jedoch nicht zu diesem Joch hinauf, sondern halten uns weiter nördlich und gelangen so direkt auf den Grat, der zum Gipfel des Tajakopfes hinüberführt. Der Gipfelanstieg selber findet dann auf weglosem Ier-Gelände statt, ist aber gut machbar (vor allem, wenn man nicht wie wir zwischendrin die Markierungen verliert und noch wegloser aufsteigt...).

Die Aussicht ist grandios. Vor uns der Grünstein:

Grünstein

Im Norden die Zugspitze:

Zugspitze

Etwas weiter östlich der Hochwanner, der zweithöchste Berg Deutschlands:

Hochwanner

Dann ist da noch der Vordere Tajakopf:

Vorderer Tajakopf

Und nach kurzen Warten ist auch die Ehrwalder Sonnenspitze in der Sonne:

Ehrwalder Sonnenspitze

Vom Gipfel geht der Weg noch weiter zu einem Vorgipfel mit dem eigentlichen Gipfelkreuz. Mein Freund klettert noch hinüber, während ich die Aussicht genieße.

Gipfelkreuz Hinterer Tajakopf

Nun geht es wieder auf der anderen Seite des Sattels hinunter. Unter uns liegen der Drachensee und die Coburger Hütte:

Coburger Hütte und Sonnenspitze

Nach längerem Abstieg über die Schutthänge erreichen wir das Seeufer.

Drachensee und Drachenkopf

Noch ein kurzer Gegenanstieg und wir können uns in der Hütte mit Spezi und Speckknödel- bzw. Nudelsuppe stärken.

Coburger Hütte

Dann machen wir uns an den Abstieg. Vorbei an dem wunderschönen Seebensee.

Zugspitze

 Drachenkopf

Dann über die Hohen Gänge, zuerst in Kraxelei, dann über ein Schotterfeld und schließlich in Serpentinen durch den Wald.

Ehrwald

Am Schluss noch ein kleiner Talhatsch, bis wir gegen Dreiviertel Drei müde aber glücklich am Auto ankommen.