Berge!

Nachdem wir den Winter über - von einem viertägigen Schneeschuhkurs abgesehen - eher in der Kletterhalle als in den Bergen unterwegs waren, haben wir den Start in die neue Bergsaison am Sonntag sehr ruhig angehen lassen - mit dem 1780m hohen Wank.

Da der Berg nicht sonderlich anspruchsvoll ist, konnten wir sogar ein wenig länger schlafen als sonst und starteten erst gegen halb neun am Parkplatz in Partenkirchen.

Schon nach fünf  bis zehn Minuten bieten sich beim Berggasthof Gschwandtnerbauer die ersten tollen Ausblicke auf das noch verschneite Wettersteinmassiv.

Zug- und Alpspitze:

Alpspitze

Und die Partenkircher Dreitorspitze:

Dreitorspitze

Auch das Karwendel liegt wunderschön im Gegenlicht:

Karwendel

Von nun an führt der Weg etwas unspektakulär durch den Wald. Nur von Zeit zu Zeit bieten sich wunderbare Ausblicke hinüber zum Wetterstein. Abwechslung bieten die vielen bunten Frühlingsblumen. Zuerst, im Tal, Leberblümchen, Schlüsselblumen und Schusternägle.

Schusternägle

Weiter oben blüht dann das Heidekraut. Und noch weiter oben dann Huflattich, Krokusse und Seidelbast.

Krokus

Seidelbast

Kurz bevor wir den Gipfel erreichen öffnet sich der Blick auch nach der anderen Seite und wir können unsere Nachbargipfel im Estergebirge bewundern.

Estergebirge

Und natürlich hat man auch von hier einen tollen Blick auf die imposanten Nachbarn im Süden.

Wetterstein

 Die Hütte am Gipfel hat noch nicht geöffnet (Schade, - wir hatten uns so auf ein kühles Spezi gefreut...), so dass unsere Rast unterm Gipfelkreuz recht kurz ausfällt.

Gipfelkreuz Wank

Für den Abstieg wollen wir eine andere Route wählen. Leider ist unsere Landkarte nicht sonderlich gut, und die dort eingezeichneten Wege stimmen wohl nicht so ganz, was dazu führt, dass wir einen recht großen Umweg machen - und gerade als wir glauben endlich unten zu sein noch einmal einige Höhenmeter gewinnen müssen. Ein wenig entschädigt werden wir dafür von grandiosen Blicken ins Tal wähend dem Abstieg.

Garmisch-Partenkirchen

Gegen ein Uhr sind wir aber dann doch am Auto und können geruhsam heimfahren, bevor der übliche Sonntags-Stau am Autobahnende losgeht.

 

11.4.11 09:07

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