Ettaler Manndl

Wir haben natürlich auch gestern den ersten - und auf absehbare Zeit wohl leider auch einzigen - zum Bergsteigen geeigneten Tag genutzt und sind zusammen mit einer Studienfreundin von mir und deren Freund wie schon vor einem Jahr auf das Ettaler Manndl gestiegen.

Auch wenn wir nicht ganz früh loslaufen - erst gegen acht - ist es noch recht ruhig. Außer uns sind nur zwei Gruppen unterwegs. Anfangs ist der Weg noch ein langweiliger Forstweg, doch als der Weg dann endlich schmaler wird, bietet sich bald ein wunderbarer Rückblick auf die noch verschneite Wettersteinwand mit Zugspitze.

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Nach etwa zwei Stunden erreichen wir dann den Felsigen Gipfelaufbau und den Einstieg in den Klettersteig. War es hier vor einem Jahr blau von Enzianen, ist es heute gelb von Schlüsselblumen.

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Auf dem Klettersteig geht es nun nach oben Richtung Gipfel.

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Von dort bietet sich eine grandiose Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Nach Nordosten auf Staffelsee und Starnberger See:

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Nach Südwesten auf das gesamte Wettersteinmassiv mit (von rechts) Zugspitze, Alpspitze und den Dreitorspitzen:

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Nach Süden auf Notkarspitze und Kramer:

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Nachdem wir uns satt gesehen haben, steigen wir wieder nach unten.

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Am Einstieg zum Klettersteig machen wir noch eine Brotzeitpause, dann geht es hinunter ins Tal, in dem mächtig das Kloster Ettal thront.

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Wahre Menschenmassen kommen uns nun entgegen, so dass wir schon überlegen, ob man nun oben überhaupt noch etwas vom felsigen Gipfel sieht...

Unten im Tal leuchten die Buchen im Sonnenschein.

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 In der Schaukäserei kehren wir noch auf Spezi und Kuchen ein, dann machen wir uns durchs das vorsommerliche Oberland auf die Heimfahrt und kommen schließlich erschöpft aber glücklich zuhause an.

25.5.10 18:38

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