Ray Bradbury

So, ich habe mal wieder ein Buch zu Ende gelesen. Diesmal einen Krimi (jedenfalls bezeichnete es sich selbst als solchen - aber dazu später mehr...), nämlich "Der Tod ist ein einsames Geschäft" von Ray Bradbury.

Von diesem Autor kennt man ja eigentlich vor allem seine Science-Fiction-Bücher, allen voran natürlich "Fahrenheit 451". Als ich das Buch auf einem Bücherflohmarkt entdeckt habe, war ich erst einmal erstaunt, dass er auch Krimis geschrieben hat.

Um es kurz zu machen: ein richtiger Krimi ist es auch nicht. Es gibt zwar ein paar Leichen und am Ende wird der Mörder auch überführt - aber viel mehr ist es ein schön melancholischer Roman über Einsamkeit und Vergänglichkeit. Er liest sich ein wenig wie eine Mischung von Paul Auster und Christoph Ranzmayer (beides Autoren, die ich sehr schätze) - und ein wenig Sunset Boulevard ist auch noch mit drin.

Ich habe gerade gelsen, dass der Roman auf deutsch wohl leider nicht mehr verlegt wird. - Schade!

27.5.08 08:54

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