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Rückblick März 2011

Der März war endlich mal wieder ein produktiverer Monat: Fertig geworden ist ein Paar Socken und ein Pullover.

Und auch meine WIPs haben Fortschritte gemacht:

Paradisi Gloria

Das älteste Stück auf meinen Nadeln ist noch das Dreieckstuch, aus der Wolle die ich beim Weihnachtsswap bekommen habe. Ich möchte ein ganzes der beiden 50g-Knäule aufbrauchen - und das zieht sich, da die Lauflänge sehr groß ist. - Aber ein Ende ist abzusehen.

Rhea trinkt Campari

Auch die Stola aus Wollmeise-Lace kommt voran. Auch sie muss kaum noch wachsen. Mal schauen, wann ich die Geduld verliere...

Patagonia

Diesen Monat angefangen habe ich ein neues Oberteil. Es soll ein Poncho werden. Das verwendete Garn ist Merino von der Hamburger Wollfabrik.

Wölfe bei Vollmond

Auch ein neues Sockenpaar habe ich angefangen, allerdings sieht man hier noch nicht so wirklich viel...

Mein neues Halstuch

Am Freitag war nun endlich das Knäul aus dem Weihnachts-Swap zuende - und ich konnte das entsprechende Tuch abketten. Soo groß wirkt es abgekettet gar nicht mehr...

Paradisi Gloria

 Die Anleitung, nach der ich gestrickt habe, war Tuch Paradies von "Die Woll-Lust", das Garn "Leyla" vom Wollatelier-Schlawin .

 Paradisi Gloria

Insgesamt fand ich das Muster nicht besonders spannend. Es war zwar ein gutes mindless-Projekt - aber ich bin froh, dass ich fertig bin.

Paradisi Gloria

 

Berge!

Nachdem wir den Winter über - von einem viertägigen Schneeschuhkurs abgesehen - eher in der Kletterhalle als in den Bergen unterwegs waren, haben wir den Start in die neue Bergsaison am Sonntag sehr ruhig angehen lassen - mit dem 1780m hohen Wank.

Da der Berg nicht sonderlich anspruchsvoll ist, konnten wir sogar ein wenig länger schlafen als sonst und starteten erst gegen halb neun am Parkplatz in Partenkirchen.

Schon nach fünf  bis zehn Minuten bieten sich beim Berggasthof Gschwandtnerbauer die ersten tollen Ausblicke auf das noch verschneite Wettersteinmassiv.

Zug- und Alpspitze:

Alpspitze

Und die Partenkircher Dreitorspitze:

Dreitorspitze

Auch das Karwendel liegt wunderschön im Gegenlicht:

Karwendel

Von nun an führt der Weg etwas unspektakulär durch den Wald. Nur von Zeit zu Zeit bieten sich wunderbare Ausblicke hinüber zum Wetterstein. Abwechslung bieten die vielen bunten Frühlingsblumen. Zuerst, im Tal, Leberblümchen, Schlüsselblumen und Schusternägle.

Schusternägle

Weiter oben blüht dann das Heidekraut. Und noch weiter oben dann Huflattich, Krokusse und Seidelbast.

Krokus

Seidelbast

Kurz bevor wir den Gipfel erreichen öffnet sich der Blick auch nach der anderen Seite und wir können unsere Nachbargipfel im Estergebirge bewundern.

Estergebirge

Und natürlich hat man auch von hier einen tollen Blick auf die imposanten Nachbarn im Süden.

Wetterstein

 Die Hütte am Gipfel hat noch nicht geöffnet (Schade, - wir hatten uns so auf ein kühles Spezi gefreut...), so dass unsere Rast unterm Gipfelkreuz recht kurz ausfällt.

Gipfelkreuz Wank

Für den Abstieg wollen wir eine andere Route wählen. Leider ist unsere Landkarte nicht sonderlich gut, und die dort eingezeichneten Wege stimmen wohl nicht so ganz, was dazu führt, dass wir einen recht großen Umweg machen - und gerade als wir glauben endlich unten zu sein noch einmal einige Höhenmeter gewinnen müssen. Ein wenig entschädigt werden wir dafür von grandiosen Blicken ins Tal wähend dem Abstieg.

Garmisch-Partenkirchen

Gegen ein Uhr sind wir aber dann doch am Auto und können geruhsam heimfahren, bevor der übliche Sonntags-Stau am Autobahnende losgeht.