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Mehrere halbfertige Projekte...

Ja, mich gibt es noch. Dass ich so lange nicht geschrieben habe, liegt daran, dass es eigentlich nichts zu zeigen gab.

Das blau-graue Top ist ziemlich unspektakulär: Das Vorderteil sieht genauso aus, wie das schon gezeigte Rückenteil. Die Wolle nervt immer noch genau so. Wahrscheinlich habe ich deswegen so viele andere Projekte.

Nummer 1 kann ich leider auch nicht zeigen - nicht, weil es nichts zu sehen gäbe, sondern, weil es geheim ist. Es ist ein Schaf für die Ravelry-Aktion "Schafe suchen ein Zuhause". Mein Schäfchen, Menyochan (jap. Schäfchen) mit Namen, ist eigentlich fertig und wartet nur noch auf eine Lieferung Augen, bevor es sich seinerseits auf seine Reise nach XXX begibt.

Das zweite Projekt ist dieses hier:

Dieser Pinguin, der ebenfalls noch auf seine Augen wartet, ist für meine Büro-Kollegen bestimmt. Warum? Nun, das kam so: In unserem Büro steht ein Linux-Pinguin. Wieso wissen wir nicht, er war schon vor uns dreien da. Irgendwann haben wir angefangen, diesen Pinguin als Ersatz auf den jeweiligen Schreibtisch zu stellen, wenn einer von uns nicht da ist. Im August werden aber zwei von uns im Urlaub sein. Das bedeutet: ein zweiter Pinguin muss her...

Falls noch jemand einen Beweis dafür gebraucht hat, dass Informatiker verrückt sind...

 Außerdem mache ich noch bei einem Travelling-Scarf mit. Heute Früh habe ich mit meinem angefangen:

Dieser Schal wird einige Monate quer durch Europa reisen. Jeder Teilnehmer strickt etwa 10cm mit eigener Wolle und in eigenem Muster  dazu. und am Ende bekomme ich - hoffentlich - einen schönen, weitgereisten Schal zurück. Ich freue mich auch schon auf die fremden Schals, an denen ich weiterstricken darf.

Chorwochenende

Mein Chor hat das letzte Wochenende in Bad Aussee in Österreich verbracht.

Nach zwei Proben am Freitag Abend und am Samstag Vormittag, sind wir erst einmal zum Toplitzsee gefahren, wo wir Saibling gegessen haben und danach eine Bootsfahrt über den See gemacht haben:

Am hinteren Ende des Tals liegt noch ein kleinerer See, der Kammersee:

Am Abend sind wir dann noch zum Altaussee gefahren und haben diesen umrundet. Von der Spitze hat man einen sehr schönen Blick auf den Dachstein (Okay, auf dem ersten Bild versteckt er sich hinter einem Baum):

Am Sonntag Morgen haben wir dann im Gottesdienst in der sehr schönen Kirche von Bad Aussee gesungen.

Nach einem Mittagessen im Innenhof der Gaststätte Paradeiser ging es dann wieder heim nach München.

Für die Fahrt habe ich übrigens noch ein neues Strickprojekt angefangen (schäm...). Ein Bolerojäckchen aus der orangefarbenen Wolle aus dem Ebay-Paket. Das Jäckchen wird vom Ärmel her quer gestrickt:

Ach ja - mein Teil vom Travelling Scarf ist auch fertig und wird wohl morgen weitergeschickt:


Die Augen sind da!

Gestern Abend lag in meinem Briefkasten ein kleines Päckchen mit echt böhmischen Glasperlen (aus der Slowakei? - ich glaube ich muss an meiner Geographie arbeiten...).

Also haben meine beiden bisher armen augenlosen Tiere jetzt endlich Augen bekommen. Menyochan kann ich immer noch nicht zeigen. Ich habe es aber gerade weggeschickt und verspreche, dass ich ein Foto poste, sobald das Schäfchen an seinem Bestimmungsort angekommen ist. (Fototermin hatte es nämlich getern noch, bevor es in den Umschlag gestopft wurde ;-))

Aber den Kollegen-Ersatz-Pinguin kann ich zeigen:

Er ist ein wenig hochnäsig geworden - keine Ahnung woran das liegt.

Die Kollegen sind für heute noch nicht im Büro. - Mal schaun, wie sie reagieren...

Schon wieder ein FO / Another FO

Gestern Abend bin ich endlich mit meinem blau-grauen Top fertig geworden. Es ist eigentlich sogar schöner geworden als erwartet. - Nur ein wenig kurz, - eigentlich bin ich doch schon über das Alter heraus, in dem man bauchfrei trägt... Ich hoffe, dass beim Tragen der Ziehharmonika-Effekt mit der Zeit weniger wird:

 

Menyochan ist übrigens gut in Frankfurt angekommen, das heißt, ich kann nun auch Bilder von ihm zeigen:


 Yesterday evening I finally finished my blue and gray Top. It got better than I expected. -Just a little bit to short, - I think I´m a little bit to old to wear bare midriff...

 Menyochan arrived in Frakfurt, so I can show pictures of it (him/her?).


Es hat mich erwischt... /Twilight Fever

... und zwar das Biss/Twilight-Fieber.


Den ersten Band habe ich ja von meinem Freund zum Geburtstag bekommen. Den zweiten Band habe ich mir jetzt bestellt, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht... Außerdem werden wir auf unserem Amerikaurlaub dieses Jahr durch Forks durch kommen - da muss ich doch vorbereitet sein ;-)

I got Twilight-Fever.

The first volume I got as a birthday present by my boyfriend. Now I ordered the second volume because I really want to know how the story will go on... Aside from this will we be visting Forks on our vacation in America this summer - so I´ve got to be prepared ;-)

Neue Wolle / New Yarn

Am Freitag hat mich auch ein neues Wollpaket erreicht:

Ich schäme mich wirklich... Andererseits benötigte ich dringend neue Wolle für die Travelling Scarfes. Die meisten einzelnen Wollknäule, die ich besitze sind nämlich aus Baumwolle - oder schon fest für etwas eingeplant...

Friday also arrived a new package of yarn.

I´m really ashamed...  On the other hand I really needed the yarn for the Travelling Scarfes, because most of the single balls I own are from cotton - or they are planned to be used elsewhere...

Ein Wochenende in Hessen / A weekend in Hesse

Dieses Wochenende haben wir einen Studienfreund von meinem Freund in Wetzlar besucht.

Wir sind am Freitag nach der Arbeit losgefahren und nach zwei Staus auf der Autobahn (einer bei Eching, der zweite bei Würzburg) waren wir tatsächlich 5,5 h später da. Wir haben dann noch abendgegessen, ein bißchen geratscht und sind dann in´s Bett.

Am nächsten Tag haben wir dann erstmal eine Stadtbesichtigung gemacht. Zuerst sind wir auf einen Hügel hinter der Wohnung von unserem Freund gestiegen, auf dem noch der Bergfried einer Mittelalterlichen Burg steht. Dieser ist mit einem Betongerüst ausgesteift, so dass man hinauf steigen kann. Von dort hat man eine sehr schöne Aussicht über die Stadt:

Danach sind wir in die Stadt heruntergestiegen und sind ein wenig durch die Gassen gewandert. Es gibt dort sehr viele schöne Fachwerkhäuser und den Dom, der nie fertig geworden ist. Er wird von der katholischen und der evangelischen Gemeinde gemeinsam genutzt: Der katholischen Gemeinde, die wohl kleiner ist, gehört der Chor, der evangelischen das Schiff.

Nachdem wir an der Lahn noch ein wenig Enten beobachtet haben, sind wir erstmal wieder heimgegangen.

Am Nachmittag sind wir dann nach Gießen, wo wir uns das Mathematikum angeschaut haben. Das ist ein Mathematikmuseum, sehr schön aufgemacht - Genug Spielzeug für zwei Physiker und eine Ingenieurin ;-).

Zum Abendessen waren wir dann in einem mittelalterlichen Restaurant in einer Burg in der Nähe von Gießen. Dort gab es solche Gerichte wie "Burgknochen" (gebratene Rippchen im Eimer serviert), "Eine Schaufel Dreck" (ebenfalls Rippchen, aber mit Krautsalat) und zum Nachtisch einen "Burggeist" (brennend servierter Kräuterschnaps). Gesättigt sind wir dann erst mal heimgfahren.

Am Sonntag haben wir dann noch zum Mittagessen im Garten gegrillt, dann machten wir uns wieder auf den Heimweg - und sind nach zwei Staus (Diesmal bei Würzburg und in der Hallertau) wieder glücklich in München angekommen.

This weekend we visited one of my boyfriends friends in Wetzlar, Hesse.

We started friday after work and to traffic jams (one at Eching, the second at Würzburg) and 5,5h later we actually arrived. We ate dinner and talked a little bit and then went to bed.

Next day we toured the town. First we climbed a hill behind our friend´s appartment. There is the tower of a medieval castle, that is fortified with concrete so you can climb on it. Ther you have a nice view on the town.

After this we climbed down to the town and went through the small alleys. There are many nice timbered houses. We also visited the cathedral that was never finished. The Catholics and the Protestants share the same building: The Catholics own the choir, the Protestants the ship.

After watching some ducks at river Lahn we went home.

At Afternoon we drove to Gießen and visited the Mathematikum, a museum about mathematics.There was much to play for two physicists and one engineer ;-)

We made dinner at a medieval restaurant in a castle near Gießen. There you can eat things like "Burgknochen" (Castle Bones that are roasted loin ribs served in a bucket), "Eine Schaufel Dreck" (A Spadeful of Dirt - also loin ribs, but with coleslaw) and for dessert a "Burggeist" (Castle Ghost - an schnapps from herbes).

Sunday we grilled at the garden. Then we drove home to Munich were we arrived to traffic jams later (this time at Würzburg and at Hallertau)